DML-Ordnerstruktur

Tiefe Struktur

Bei einer tiefen Struktur wird für jeden Platzhalter ein eigenes Unterverzeichnis erstellt. 

Dadurch entsteht eine hierarchische Ordnerstruktur, in der Hersteller, Produkte, Versionen und weitere Eigenschaften sauber voneinander getrennt werden.


Beispiel Struktur: %VENDOR%\%NAME%\%VERSION%\%ARCHITECTURE%\%LANGUAGE%\%REVISION%

Ergebnis: \\SRVDML\dml$\APP\MicrosoftCorporation\VisualStudioCode\1.108.0\X64\DE\01


Vorteile einer tiefen Struktur:

  • Klare Trennung von Herstellern und Produkten
  • Einheitliche Ablage grosser Softwarebestände
  • Einfachere Navigation innerhalb der DML
  • Bessere Standardisierung von Herstellernamen und Produktnamen
  • Schnellere Auswertung und Automatisierung

Flache Struktur

Bei einer flachen Struktur werden alle Informationen in einem einzigen Ordnernamen zusammengeführt. 
Dadurch bleibt die Anzahl der Verzeichnisebenen gering.


Beispiel Struktur: %VENDOR%_%NAME%_%VERSION%_%ARCHITECTURE%_%LANGUAGE%_%REVISION%

Ergebnis: \\SRVDML\dml$\APP\MicrosoftCorporation_VisualStudioCode_1.108.0_X64_DE_01


Bei dieser Variante befinden sich alle Softwarepakete direkt innerhalb des jeweiligen Hauptordners, beispielsweise APP.

Kombination von Strukturen

Die Platzhalter können beliebig kombiniert werden. 
Dadurch lassen sich sowohl tiefe als auch teilweise flache Strukturen erstellen.

Die Struktur kann somit flexibel an die eigenen Paketierungsstandards angepasst werden.

Source-Verzeichnis

Unabhängig von der verwendeten Struktur wird bei der Paketerstellung immer ein zusätzliches Unterverzeichnis Source erstellt.

Dies ist fest im Design von PSADT-Package Forge vorgesehen und kann nicht deaktiviert werden.


Beispiel: \\SRVDML\dml$\APP\MicrosoftCorporation\VisualStudioCode\1.108.0\X64\DE\01\Source


In diesem Verzeichnis werden die Installationsdateien und Quelldateien des Softwarepakets gespeichert.

Zusätzliche Pakettypen

Werden aus einem Softwarepaket weitere Pakettypen erzeugt, erstellt PSADT-Package Forge automatisch zusätzliche Unterverzeichnisse auf derselben Ebene wie das Source-Verzeichnis.


Beispiele:

\\SRVDML\dml$\APP\MicrosoftCorporation\VisualStudioCode\1.108.0\X64\DE\01\Intune

\\SRVDML\dml$\APP\MicrosoftCorporation\VisualStudioCode\1.108.0\X64\DE\01\ConfigMgr

\\SRVDML\dml$\APP\MicrosoftCorporation\VisualStudioCode\1.108.0\X64\DE\01\Altiris

\\SRVDML\dml$\APP\MicrosoftCorporation\VisualStudioCode\1.108.0\X64\DE\01\Ivanti


Dadurch werden Quellpakete und daraus erzeugte Pakettypen sauber voneinander getrennt.

Empfehlung

Für professionelle Paketierungsumgebungen wird die Verwendung einer tiefen Struktur empfohlen.

Vorteile:

  • Höhere Standardisierung
  • Bessere Übersichtlichkeit
  • Einheitliche Hersteller- und Produktnamen
  • Einfachere Automatisierung
  • Bessere Skalierbarkeit bei grossen Softwarebeständen

Insbesondere in grösseren DML-Umgebungen vereinfacht eine tiefe Struktur die Verwaltung von Herstellern, Produkten, Versionen und Revisionen erheblich. 

Siehe Paket Details / Software-Informationen.